Magnet-Schienenstrahler
Magnetschienenbeleuchtung ist ein Kleinspannungssystem, bei dem die Leuchten per Magnet auf der Schiene sitzen. Der Unterschied zum klassischen Schienenstrahler: eine Leuchte lässt sich von Hand abnehmen und an beliebiger Stelle der Schiene neu setzen — ändert sich die Möblierung, ändert sich die Beleuchtung mit, ganz ohne Elektroarbeiten. Das System besteht aus drei Teilen, die zueinander passen müssen: Schiene, eingesetzte Leuchten und der Treiber, der die Schiene speist. Magnetschienen laufen nicht mit Netzspannung, sondern mit niedriger Gleichspannung (üblich sind 48V); sie brauchen daher einen eigenen Treiber, dessen Leistung über der Summe aller Leuchten auf der Schiene liegen muss. Der Schienentyp bestimmt die Montage. Die Aufbauschiene wird direkt an die Decke montiert und ist an einer bestehenden Decke die schnellste Lösung. Einbau- und Trimless-Schienen werden in die Gipskartondecke eingelassen; da sie bündig mit der Fläche abschließen, wirken sie ruhiger, müssen aber gemeinsam mit dem Trockenbau geplant werden. Bei der Leuchtenwahl entscheidet der Abstrahlwinkel: engstrahlende Spots betonen ein Bild oder eine Arbeitsplatte, breitstrahlende sorgen für Grundlicht. Verschiedene Winkel auf derselben Schiene zu mischen ist der praktischste Weg, Grund- und Akzentlicht auf einer Linie zu vereinen.
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Häufig gestellte Fragen
Kann ich später Leuchten ergänzen?
Ja — solange die Kapazität des Netzteils reicht, dauert das Ergänzen einer Leuchte nur Minuten.
Sind Schienen und Leuchten verschiedener Marken kompatibel?
Bei Magnetsystemen unterscheiden sich Schienenprofil und Kontaktanordnung je nach Hersteller; Schiene und Leuchte müssen aus demselben System stammen.
Ist das System dimmbar?
Soll gedimmt werden, müssen Netzteil und Leuchte dies unterstützen; vergleichen Sie die Etiketten, bevor Sie LED-Fernbedienungen und Controller wählen.













